Gemeinsame Veranstaltung mit den Juoso Lausitz

"Haben Schüler Rechte?" - Ein einschlägiger Satz, der so manchen Real- oder Gymnasialschüler zum Nachdenken anregen sollte. Was dürfen Schüler mitentscheiden? Können Gymnasiasten an der Entwicklung des Schullebens mitwirken? Dürfen sich Realschüler selbst organisieren? Wie funktioniert die Schülervertretung auf Kreis- und Landesebene?
Auf diese Fragen gab es am Freitag, dem 06. Juni von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Bautzener Café Jannasch Antworten! Denn für diesen Abend luden die beiden Kreisverbände der Jungen Union und der Jusos zu einer gemeinsamen Diskussionsrunde in die Karl-Marx-Straße ein. Neben dem schulpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Lothar Bienst, und dessen Kollegen im SPD-Lager, Henning Homann, war als dritter Podiumsgast Herr Karsten Vogt anwesend, Schulleiter des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums und CDU-Mitglied im Bautzener Stadtrat. Zwei Stunden lang wurden bildungspolitische Themen diskutiert, ausgewertet und erörtert. Dabei kam auch ein Vertreter des Landesschülerrates zu Wort: Andreas Büttner vertrat vor allem die Meinung der sächsischen Schülerinnen und Schüler, die derzeit die Auswirkungen und Folgen des akuten Lehrermangels an unseren Schulen zu spüren bekommen und forderte die Verantwortlichen im Landtag auf, schleunigst der Bildungspolitik mehr Beachtung zu schenken. Der Veranstaltungsraum im Café war gut gefüllt und das Treffen beider Parteien wurde von JU- wie auch Jusos-Mitgliedern gut an- und aufgenommen. Diskussionsrunden dieser Art sind gerade deshalb wichtig, weil sie der jüngeren Generation ermöglichen, ihren Problemen Gehör zu verschaffen und sich über Parteigrenzen hinweg über Erfahrungen und Vorschläge auszutauschen. Sachsens Spitzenposition in der bundesdeutschen Bildung gilt es zu erhalten und zu stabilisieren und den bereits eingetretenen Mangel an Pädagogen umzukehren - miteinander, nicht gegeneinander.

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