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Digitale Bildung

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Digitalisierung als Chance für eine zukunftsgewandte Bildungspolitik

Neue Medien, das Web2.0 und moderne Kommunikationsmittel haben unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten maßgeblich verändert. Die Computerisierung und Digitalisierung hält an und wird auch in Zukunft eine enorme Bedeutung einnehmen, die aufgrund der immer weiter fortschreitenden Entwicklung noch nicht eindeutig definiert werden kann. Heutzutage besitzen die Menschen in Deutschland nicht mehr nur einen Computer pro Person, sondern gleich mehrere – Smartphones, Tabletts und Laptops sind nur die offensichtlichen. Diese technischen sowie gesellschaftlichen Veränderungen sollte von der Politik jedoch nicht passiv beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet werden. Dies gilt auch und im Besonderen für das Politikfeld der Bildungspolitik! Die Junge Union Sachsen&Niederschlesien hat die Debatte um die Digitalisierung der Bildung angenommen und am 18. November 2014 eine Perspektivwerkstatt zum Thema „Digitale Bildung“ in Chemnitz veranstaltet. Zusammen mit dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Lothar Bienst, dem Direktor des Instituts für Weiterbildung an der TU Chemnitz, Prof.Dr. habil Christoph Igel, und dem Landesvorstandsmitglied des Landesschülerrates Sachsens, Friedrich Roderfeld, wurde eine Bestandsaufnahme der Nutzung neuer Medien im aktuellen Schulalltag vorgenommen und Chancen wie Risiken einer stärkeren Digitalisierung diskutiert.
Die Junge Union will kein aktionistisches, unüberlegtes Vorgehen nach dem Motto „hier eine digitale Tafel, dort eine Kampagne“. Vielmehr plädieren wir für die Entwicklung eines durchdachten sächsischen Fahrplans „digitale Bildung“. Dabei geht es auch nicht darum, die Digitalisierung in den Mittelpunkt der Bildung zu stellen, um dadurch einseitig vermeintliche Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Auch in Zeiten des digitalen Zeitalters bleibt der Kern von Bildung die Wertevermittlung im humanistischen Sinne. Bildung soll in erster Linie dazu befähigen, den eigenen Verstand zum kritischen Gebrauch zu nutzen, damit jeder Mensch sein Leben in Freiheit und Verantwortung führen kann. Die Nutzung digitaler Medien in der Bildung darf kein Selbstzweck sein, sondern soll die Wertevermittlung mit zeitgemäßen Mitteln unterstützen!
In diesem Sinne gilt es, die Medienkompetenz von Schülern zu stärken. Sie sollen fachübergreifend zum kritischen Umgang mit Medien aller Art (Bücher, Zeitungen, Radio, TV, Internet) befähigt werden, um sich im modernen Informationsdschungel zu Recht zu finden. In unserer schnelllebigen Zeit fließen täglich zahlreiche Informationen auf unsere Köpfe von Morgen ein. Deswegen sollen sie auch die Fähigkeit zur Unterscheidung relevanter von irrelevanten Informationen erlangen. Digitale Bildung dient somit als Baustein einer umfassenden Medienkompetenz!
Damit dies gelingen kann, ist die Fort- und Weiterbeildung der Lehrkräfte unerlässlich. Denn gute Bildung bleibt auch weiterhin der Verdienst guter Lehrkräfte! Digitale Medien können die pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten unserer Lehrerinnen und Lehrer niemals ersetzen. Unsere Lehrkräfte sollten daher frühzeitig und berufsbegleitend über die Einsatzmöglichkeiten moderner Techniken (Tabletts, Whiteboard) und pädagogischer Angebote (digitaler Schulranzen, „Lehrbuch-Apps“) informiert werden. Dies beginnt bereits bei der Nutzung speziell für den Schulbetreib eingerichteter E-Mail Adressen. Leider wird dieses Angebot bisher nur von wenigen Lehrkräften angenommen, wie Schüler immer wieder berichten. In den Skandinavischen Ländern ist es hingegen Standard, dass die Schüler - und Schülerinnen ihren Lehrern außerhalb der Unterrichtszeiten Fragen zu Hausaufgaben oder zum verpassten Unterrichtsstoff stellen können.
Neue Medien, das Web2.0 und moderne Kommunikationsmittel haben unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten maßgeblich verändert. Die Computerisierung und Digitalisierung hält an und wird auch in Zukunft eine enorme Bedeutung einnehmen, die aufgrund der immer weiter fortschreitenden Entwicklung noch nicht eindeutig definiert werden kann. Heutzutage besitzen die Menschen in Deutschland nicht mehr nur einen Computer pro Person, sondern gleich mehrere – Smartphones, Tabletts und Laptops sind nur die offensichtlichen. Diese technischen sowie gesellschaftlichen Veränderungen sollte von der Politik jedoch nicht passiv beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet werden. Dies gilt auch und im Besonderen für das Politikfeld der Bildungspolitik! Die Junge Union Sachsen&Niederschlesien hat die Debatte um die Digitalisierung der Bildung angenommen und am 18. November 2014 eine Perspektivwerkstatt zum Thema „Digitale Bildung“ in Chemnitz veranstaltet. Zusammen mit dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Lothar Bienst, dem Direktor des Instituts für Weiterbildung an der TU Chemnitz, Prof.Dr. habil Christoph Igel, und dem Landesvorstandsmitglied des Landesschülerrates Sachsens, Friedrich Roderfeld, wurde eine Bestandsaufnahme der Nutzung neuer Medien im aktuellen Schulalltag vorgenommen und Chancen wie Risiken einer stärkeren Digitalisierung diskutiert.
Die Junge Union will kein aktionistisches, unüberlegtes Vorgehen nach dem Motto „hier eine digitale Tafel, dort eine Kampagne“. Vielmehr plädieren wir für die Entwicklung eines durchdachten sächsischen Fahrplans „digitale Bildung“. Dabei geht es auch nicht darum, die Digitalisierung in den Mittelpunkt der Bildung zu stellen, um dadurch einseitig vermeintliche Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Auch in Zeiten des digitalen Zeitalters bleibt der Kern von Bildung die Wertevermittlung im humanistischen Sinne. Bildung soll in erster Linie dazu befähigen, den eigenen Verstand zum kritischen Gebrauch zu nutzen, damit jeder Mensch sein Leben in Freiheit und Verantwortung führen kann. Die Nutzung digitaler Medien in der Bildung darf kein Selbstzweck sein, sondern soll die Wertevermittlung mit zeitgemäßen Mitteln unterstützen!
In diesem Sinne gilt es, die Medienkompetenz von Schülern zu stärken. Sie sollen fachübergreifend zum kritischen Umgang mit Medien aller Art (Bücher, Zeitungen, Radio, TV, Internet) befähigt werden, um sich im modernen Informationsdschungel zu Recht zu finden. In unserer schnelllebigen Zeit fließen täglich zahlreiche Informationen auf unsere Köpfe von Morgen ein. Deswegen sollen sie auch die Fähigkeit zur Unterscheidung relevanter von irrelevanten Informationen erlangen. Digitale Bildung dient somit als Baustein einer umfassenden Medienkompetenz!
Damit dies gelingen kann, ist die Fort- und Weiterbeildung der Lehrkräfte unerlässlich. Denn gute Bildung bleibt auch weiterhin der Verdienst guter Lehrkräfte! Digitale Medien können die pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten unserer Lehrerinnen und Lehrer niemals ersetzen. Unsere Lehrkräfte sollten daher frühzeitig und berufsbegleitend über die Einsatzmöglichkeiten moderner Techniken (Tabletts, Whiteboard) und pädagogischer Angebote (digitaler Schulranzen, „Lehrbuch-Apps“) informiert werden. Dies beginnt bereits bei der Nutzung speziell für den Schulbetreib eingerichteter E-Mail Adressen. Leider wird dieses Angebot bisher nur von wenigen Lehrkräften angenommen, wie Schüler immer wieder berichten. In den Skandinavischen Ländern ist es hingegen Standard, dass die Schüler - und Schülerinnen ihren Lehrern außerhalb der Unterrichtszeiten Fragen zu Hausaufgaben oder zum verpassten Unterrichtsstoff stellen können.
unserer schnelllebigen Zeit fließen täglich zahlreiche Informationen auf unsere Köpfe von Morgen ein. Deswegen sollen sie auch die Fähigkeit zur Unterscheidung relevanter von irrelevanten Informationen erlangen. Digitale Bildung dient somit als Baustein einer umfassenden Medienkompetenz!
Damit dies gelingen kann, ist die Fort- und Weiterbeildung der Lehrkräfte unerlässlich. Denn gute Bildung bleibt auch weiterhin der Verdienst guter Lehrkräfte! Digitale Medien können die pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten unserer Lehrerinnen und Lehrer niemals ersetzen. Unsere Lehrkräfte sollten daher frühzeitig und berufsbegleitend über die Einsatzmöglichkeiten moderner Techniken (Tabletts, Whiteboard) und pädagogischer Angebote (digitaler Schulranzen, „Lehrbuch-Apps“) informiert werden. Dies beginnt bereits bei der Nutzung speziell für den Schulbetreib eingerichteter E-Mail Adressen. Leider wird dieses Angebot bisher nur von wenigen Lehrkräften angenommen, wie Schüler immer wieder berichten. In den Skandinavischen Ländern ist es hingegen Standard, dass die Schüler - und Schülerinnen ihren Lehrern außerhalb der Unterrichtszeiten Fragen zu Hausaufgaben oder zum verpassten Unterrichtsstoff stellen können.
Unsere Lehrkräfte sollten zudem bereits frühzeitig in die Entwicklung neuer pädagogischer und didaktischer Konzepte eingebunden werden. Denn sie wissen am besten, welche Methoden und Mittel praxistauglich sind.
Zur Erarbeitung eines Fahrplans „digitale Bildung“ gehört natürlich auch die Frage der Kosten und Finanzierung der Digitalsierung. Der Prozess der Digitalisierung des Bildungswesens wird nicht ohne Investitionen in die entsprechende Infrastruktur auskommen. Dazu gehört die Bereitstellung freier WLAN-Netze. Die sächsischen Schulen sind mit dem Internet verbunden. Es gilt also lediglich, die entsprechende WLAN-Technik nachzurüsten, damit Lehrer und Schüler diese für schulische (!) Zwecke nutzen können.
Darüber hinaus gilt es zu prüfen, inwiefern es bereits heute sinnvoll ist, Schüler flächendeckend mit entsprechender Infrastruktur auszustatten. Mittelfristig werden sich die Anschaffungskosten durch den Wegfall oder den reduzierten Einsatz anderer Medien – z. B. Papier und grafischer Taschenrechner – amortisieren. Die Nutzung von Tabletts von Kreisräten im Kreistag Bautzen kann hier als Vorbild dienen.
Im Sinne solider Haushaltsführung gilt es auch bei der Digitalisierung der Bildung und der dazu notwendigen Investition in die Infrastruktur effizient vorzugehen. Bei der Gerätebeschaffung sollte größtmögliche Mengenrabatte erzielt und beim Erwerb von Software sollte möglichst „open source“ und „open content“ Angebote in Betracht gezogen werden.
Gegenwärtig ist Deutschland eine international führende Industrienation. Wie kann Deutschland auch in Zukunft wegweisend sein, wenn die technischen Vorrichtungen am Ort des Wissens – der Schule- lückenhaft sind? Im internationalen Vergleich haben wir bei dem Thema „Digitale Bildung“ bereits heute erheblichen Nachholbedarf. Deutsche Schüler kennen sich nur mittelmäßig mit Computern aus, stellte die Icil-Studie vor kurzem fest. Erstmals wurde im internationalen Vergleich untersucht, wie gut Schüler mit Computern umgehen können. Achtklässler aus 21 Ländern nahmen daran teil. Sie mussten Aufgaben zur Recherche und zum Verständnis von Informationen lösen sowie zeigen, dass sie verschiedene Programme bedienen können. Das enttäuschende Ergebnis ist, dass Deutschland hinter der Tschechischen Republik und der Republik Korea liegt. Zu betonen ist, dass hierzulande nur 30 Prozent der Schüler über rudimentäre PC-Kenntnisse verfügen. Sachsen kann seine innerdeutsche Spitzenposition im Bildungsbereich nur dann verteidigen, wenn die vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien im Unterricht angemessen genutzt werden.
Bildung stellt in Zukunft die einzige Ressource Deutschlands dar. Deswegen bildet das Lehren von Wissen den Grundstein für die Zukunft unserer Bundesrepublik. Als Folge dessen muss zeitnah in digitale Bildung investiert werden, damit wir den internationalen Entwicklungen standhalten können.

Von Alexandra Zins (Abiturientin / Beisitzerin JU Bautzen) und Christoph Wowtscherk (Vorsitzender JU Bautzen)

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